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Mittwoch, 16. Januar 2013

Nein zu Studiengebühren, Ja zur Bildung

Warum ich gegen Studiengebühren bin
Bildung ist das höchste Gut eines demokratischen Staates. Deshalb muß auch der Staat für die bestmögliche Bildung seiner Bürgerinnen und Bürger sorgen, auch und besonders auf der Bildungsebene mit den höchsten Ansprüchen, der Universität. Denn da bildet der Staat seine Elite, die besonders Begabten, aus.

Bei meinem zweiten Studium von 2007 bis 2011 habe ich erlebt, wieviel meine KommilitonInnen nebenher arbeiten mußten, um ihr Studium und die Gebühren zu finanzieren. Es war kaum Zeit, Vorlesungen und Seminare vor- oder nachzubereiten, geschweige denn für kritisches und kreatives Denken und Diskustieren außerhalb der Universität. Die vorgegebenen Studieninhalte, ausgedrückt in Punktwerten, wurden kurzfristig angelernt, geschafft, abgehakt – vergessen.

Eine humanistisch-demokratische Bildung sieht anders aus.

Anders sehe ich das nur bei einem Zweitstudium: Jeder, bereits ein Studium auf Staatskosten abgeschlossen hat, sollte auch fähig und willens sein, für ein weiteres Studium Gebühren zu zahlen. Leider ist im derzeitigen Gesetzesentwurf keine Regelung dazu enthalten.
  • Ich möchte, daß Begabte unabhängig vom Geldbeutel der Eltern studieren können und sich auf ihr Studium konzentrieren können.
  • Ich möchte, daß Studierende in Bayern (und in Niedersachsen) genauso behandelt werden wie im übrigen Deutschland (nur noch in diesen beiden Bundesländern gibt es Studiengebühren).
  • Ich möchte, daß alle, die in Deutschland eine Ausbildung machen, gleich geschätzt werden. Derzeit werden Auszubildende bevorzugt: Sie erhalten ein Ausbildungsgehalt und besuchen die aus öffentlicher Hand finanzierten Berufsschulen kostenfrei (Dabei verdienen sie nach Abschluß ihrer Ausbildung zum Teil mehr als beispielsweise viele Geisteswissenschaftler).
Ich möchte, daß Bildung als gesellschaftlicher Wert unserer Demokratie gilt und auch so behandelt wird.

Deshalb unterschreibe ich das Volksbegehren. 

Bitte unterschreibt auch!

Eintragungsfrist ist vom 17. bis zum 30. Januar 2013.

Zu den Öffnungszeiten im Holzkirchner Rathaus.
Zusätzliche Öffnungszeiten: Donnerstag, den 24. Januar bis 20 Uhr, Samstag, den 26. Januar 10-12 Uhr.

Weitere Informationen beim Bündnis Volksbegehren gegen Studiengebühren:
Argumente und FAQ.

Hier zum Gesetzesentwurf.

Update am 21. Januar, 15 Uhr: Bisher haben sich 324 BürgerInnen in Holzkirchen eingetragen. Das ist gut! Aber es kann noch besser werden! Bitte auch alle Freunde und Bekannten mobilisieren. Robert und ich haben uns schon eingetragen:

Miesbacher Merkur, 18.01.2013: Die Zwei tragen sich beim Volksbegehren ein. Mit dabei auch Peter Limmer, ödp.


P.S. Am Donnerstag, den 17. Januar, findet der Neujahrsempfang des Grünen Kreisverbandes statt. auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen. Einfach kommen, schauen, hören, reden! Wo?

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